Nachhaltigkeit

Rechte und Menschenwürde: IBSA unterstützt die 9. Ausgabe des Film Festival Diritti Umani Lugano

Klimakrise, Rassismus, Geschlechterdiskriminierung, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Kriegsverbrechen: Dies sind nur einige der Themen, die bei der 9. Ausgabe des Film Festival Diritti Umani Lugano auf dem Programm stehen. 

Diese fünftägige Veranstaltung fand vom 19. bis 23. Oktober in den historischen Sälen des Cinema Corso und des Cinema Iride in Lugano statt und hatte zum Ziel, das Bewusstsein für Fragen im Zusammenhang mit den Menschenrechten und der Menschenwürde zu schärfen, die in verschiedenen Teilen der Welt leider immer noch nicht vollständig gewährleistet sind. Angesichts der Bedeutung dieser Themen unterstützt IBSA das Festival als Hauptsponsor und trägt dazu bei, dass die Erlebnisse und Berichte, die in den 26 Filmen dokumentiert sind, einem breiten Publikum zugänglich werden. 

Das 2014 ins Leben gerufene Filmfestival Diritti Umani Lugano ist das wichtigste Forum zum Thema Menschenrechte und das erste Filmfestival in der italienischen Schweiz, das sich ganz diesem Thema widmet. Die Veranstaltung soll ein Raum für Diskussionen und Debatten sein, um die Allgemeingültigkeit des Themas hervorzuheben, um denjenigen Raum zu geben, die sich für die Achtung der Menschenrechte einsetzen, und um das Bewusstsein für Situationen zu schärfen, in denen die Würde des Menschen verletzt wird, oft unbeachtet von den Medien und der öffentlichen Meinung. 

Durch ihre Corporate Social Responsibility (CSR)-Projekte und die zahlreichen Aktivitäten der IBSA-Stiftung für die wissenschaftliche Forschung hat sich IBSA stets der Sprache von Kunst und Kultur bedient, um aktuelle Themen zu transportieren. Die Entscheidung, das Film Festival Diritti Umani Lugano zu sponsern, entspringt dem Bewusstsein, dass die filmische Auseinandersetzung ein starkes kommunikatives Potenzial besitzt, das das Bewusstsein des Publikums erreichen - und aufrütteln - kann, indem es das Verständnis für manchmal schwierig zu behandelnde Themen fördert und eine Reflexion auslöst, die über das reine Betrachten des Films hinausgeht. Darüber hinaus ist das Thema Menschenrechte auf einer breiteren und allgemeineren Ebene Teil der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs, Sustainable Development Goals), die 2015 von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgelegt wurden und zu deren Unterstützung sich IBSA verpflichtet hat. 

"Die Unterstützung von Initiativen wie dem Film Festival Diritti Umani Lugano ist eine Möglichkeit, aktiv an dem Wandel und der nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken, auch - und vor allem - für die kommenden Generationen. Das Festival legt nämlich besonderen Wert auf die Teilnahme junger Menschen, indem es Tage für weiterführende Schulen organisiert", so Silvia Misiti, Head of Corporate Communication & CSR der IBSA-Gruppe. "Mit dieser Partnerschaft möchte IBSA einen Beitrag zur Information und Bildung der Öffentlichkeit leisten, indem zum Nachdenken über Themen angeregt wird, die vielleicht weit weg von unserem Alltag sind, die uns aber tatsächlich alle als Menschen betreffen.

Bei der neunten Ausgabe des Festivals wurden 26 Filme aus verschiedenen Teilen der Welt gezeigt, darunter sechs Kurzfilme. Neun davon wurden erstmals in der Schweiz und fünfzehn erstmals in der italienischen Schweiz gezeigt. Viele Filme wurden von ausführlichen Diskussionen und Gesprächen mit Gästen wie den Filmemacherinnen Neary Adeline Hay und Rachel M'Bon, dem Rapper Inoki, dem Historiker Marcello Flores, dem Forscher Matteo De Bellis, Mariano Lugli von Ärzte ohne Grenzen und der Klimaaktivistin Marie-Claire Graf begleitet. Mit sechs Vorführungen für Schulen wurde auch das jüngere Publikum in das Programm einbezogen. 

Das Programm des Film Festival Diritti Umani Lugano und frühere Ausgaben finden Sie unter https://www.festivaldirittiumani.ch/it/edizioni-passate